Sein eigener Chef sein. Klingt verlockend und trotzdem sinkt die Zahl der Existenzgründer in Deutschland immer weiter. Die Gründe gegen eine Selbstständigkeit sind vielseitig. Zum einen ist es die gute Konjunktur. Qualifizierte Fachkräfte werden überall gesucht, die Arbeitslosigkeit ist niedriger als zuvor. Noch nie war es – theoretisch – so leicht, einen festen Arbeitsplatz zu finden.

Ein weiterer Grund liegt in der alternden Gesellschaft: Oft sind es die jüngeren Menschen, die den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit wagen. (Auch wenn es sich auch in späteren Jahren natürlich noch lohnt, seinen eigenen Traum zu verwirklichen!) Statistiken zeigen, dass Existenzgründung insbesondere bei Menschen zwischen 25 und 45 attraktiv ist. Und genau diese Altersgruppe nimmt in Deutschland ab – logischerweise somit auch die Zahl der Gründungen.

Doch der Weg in die Selbstständigkeit ist hierzulande auch nicht ganz einfach für Interessierte. Seit einigen Jahren nimmt die Gründungsmotivation, der Gründergeist in Deutschland ab. „Scheitern“ wird bei uns häufig als negatives Attribut angesehen. Insolvenz oder eine „gescheiterte“ Gründung ist in den Augen vieler (leider oft auch in denen der Existenzgründer selbst) eine persönliche Niederlage. (Zu Unrecht – finden wir! Denn auch Scheitern bringt uns persönlich weiter.) Banken stempeln „Gescheiterte“ dann schnell als „kreditunwürdig“ ab und viel seltener bekommen sie eine zweite Chance.

Das bürokratische Deutschland schwächt Existenzgründer.

Neben diesen persönlichen Faktoren bleiben die größten Hürden in Deutschland das fehlende Startkapital und natürlich (Deutschland bleibt sich treu) die erschlagende Bürokratie.
Zwar versucht der Staat mittels Förderungen Unternehmen finanziell zu unterstützen, doch leider sind Fördermöglichkeiten zum einen nicht transparent dargestellt, kaum jemand weiß von ihrer Existenz und zum anderen sind auch hier die bürokratischen Hürden und Antragswege zu kompliziert und zeitaufwendig.

Mangelnde Unterstützung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Großes Konfliktthema für Gründerinnen ist noch immer die Vereinbarkeit von Unternehmensgründung und Familie. Fast die Hälfte aller Gründungsinteressierten sind Frauen (44% in der IHK-Gründungsberatung und auch wir von C3 consulting coaching concept in Hamburg und Lüneburg stellen einen ähnlichen Prozentsatz fest). Problematisch ist oft jedoch, dass Frauen ihre Ideen und Träume im Anschluss nicht umsetzen, weil ihnen Unterstützung fehlt. Eine Möglichkeit ist, die Selbstständigkeit zunächst nebenerwerblich zu starten und erst dann umzusteigen, wenn sie erfolgreich angelaufen ist. Nach wie vor besteht jedoch ein großer Bedarf an zusätzlichen Betreuungsangeboten, insbesondere bei Frauen mit Familie.

Was kann C3 – Coaching und Unternehmensberatung – in Hamburg und Lüneburg für Sie tun?

Seit vielen Jahren unterstützen wir Existenzgründer_innen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Dabei arbeiten wir mit zahlreichen Fördergesellschaften zusammen und finden auch für Sie geeignete Möglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder. Gerne beraten wir dazu in einem kostenlosen Erstgespräch.

Kontaktieren Sie uns einfach.

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Das Team von C3 Coaching und Unternehmensberatung in Lüneburg und Hamburg wünscht frohe Weihnachten