Was tun, wenn ein Kollege oder eine Kollegin Ihre Ideen als eigene verkauft?

Das war das Thema des Interviews von Gabriele Duchek mit Marie Wachsmuth von der Berliner Zeitung, welches am 11./12. Januar 2020 erschienen ist. Online können Sie das Interview hier abrufen, wir haben den kompletten Text aber auch als pdf-Version verlinkt.

Gabriele Duchek erklärt, wieso es zum Ideenklar kommt, gibt Betroffenen Tipps, wie diese sich verhalten können und hat Anregungen, wie sich grundsätzlich Ideenklar vermeiden lässt. Denn meist ist das zentrale Problem ein fehlendes WIR-Gefühl.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Teamarbeit ist wichtig. Und gewinnt auch in der heutigen Zeit zunehmend an Relevanz. Grundsätzlich auch gut, denn im Team können oftmals bessere Ergebnisse erzielt werden, als wenn jeder auf sich allein gestellt ist. Doch fehlt das WIR-Gefühl, kann es zu Problemen kommen. Weit verbreitet der so genannte Ideenklau. Kollegen geben Ihre Idee als die eigene aus. Hierfür kann es zahlreiche Gründe haben. Nicht immer muss es böswillig gemeint sein. Manchmal ist es ihnen gar nicht bewusst. Sie wollen die eigene Karriere voranbringen und denken vielleicht in dem Moment nicht an die Konsequenzen. Denn Fakt ist: Mit einer guten Idee kann man sich sowohl beim Chef, als auch im Team gut positionieren. Doch Ideenklau führt schnell zu einem schlechten Betriebsklima – Gift für erfolgreiche Arbeit im Team.

Kann man sich vor Ideenklau schützen?

Leider gibt es kein Verhalten, wie man sich gänzlich vor Ideenklau schützen kann. Die einzige Möglichkeit wäre, niemandem von seinen Ideen und Plänen zu verraten. Doch solch ein Verhalten bringt niemanden weiter und kann schon gar nicht als Teamarbeit bezeichnet werden.

Wichtig ist, sich gut zu positionieren und Selbstbewusstsein auszustrahlen. Das hindert nämlich zumindest die Kollegen daran, Ihre Idee als eigene zu verkaufen, denen der Ideenklau bewusst ist.

Empfehlenswert ist immer, zunächst ein persönliches Gespräch mit den Beteiligten zu suchen. Gerne auch einen Vertrauten oder einen externen Coach mit dazuholen. Denn eine Person, die ein solches Gespräch moderiert, kann verhindern, dass der Konflikt ausufert und auf der Beziehungsebene ausgetragen wird.

Insgesamt geht es darum, dass Konkurrenzdenken im Team zu verringern. Es sollte durch gute Teamentwicklung und eine gute Arbeitsatmosphäre ein Gemeinschaftsgefühl geschaffen werden. Dann ist nicht mehr wichtig, von wem die Idee stammt, denn sie wurde gemeinsam entwickelt und zu dem gemacht, was sie am Ende ist. Dabei können Kreativtechniken helfen, die speziell auf die Arbeit in Teams abgestimmt sind – beispielsweise seien an dieser Stelle die DeBono Denkhüte oder Design Thinking genannt.

Wenn bei Ihnen im Team Ideenklau stattfindet oder Sie die Zusammenarbeit in Ihrem Team verbessern möchten, kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches kostenloses Erstgespräch in Lüneburg oder Hamburg. Darin klären wir genau Ihr Anliegen und beraten Sie über Handlungsalternativen.

Übrigens: Wie Sie sich verhalten können, wenn der Chef Ideen klaut und als eigene präsentiert, erfahren Sie im Interview unten.

Geamtes Interview mit Coach Gabriele Duchek aus Lüneburg und Hamburg in Berliner Zeitung als pdf

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