Abschalten, Auszeit, Urlaub – für viele Angestellte mittlerweile möglich (auch wenn es natürlich zahlreiche Fälle gibt, in denen die Gedanken auch in Urlaub und Freizeit um den Beruf kreisen). Für Freiberufler und Selbstständige birgt das Thema Freizeit, Urlaub und Erholung jedoch eine besondere Herausforderung. C3 consulting coaching concept gibt Tipps, wie Erholung im Alltag stattfinden kann – ohne langen Urlaub.

21 Uhr. Während andere schon längst ihren verdienten Feierabend genießen, sitzen Freiberufler oft noch an der Arbeit. Angebote schreiben, Aufträge abarbeiten und oh nein – morgen ist ja auch wieder die Umsatzsteuervoranmeldung fällig. Es sieht wieder nach Spätschicht aus.
Für viele Selbstständige ist dieses Szenario keine Seltenheit. Und wer denkt bei so vielen ToDos schon an Urlaub?! Hinzu kommt, dass Freiberufler beim bloßen Gedanken an Nichterreichbarkeit schnell unter Ängsten leiden. Der finanzielle Druck ist enorm. Verpasste Aufträge, für gute Kunden nicht erreichbar zu sein, wenn sie dringend etwas brauchen und dann auch noch die fehlenden Einnahmen während des Urlaubes. Kein Wunder, dass eine Auszeit als bedrohlich empfunden wird.

Freunde und Familie haben dafür meist nicht allzu viel Verständnis. Sie möchten, dass eine Pause einlegt wird. Sie mehr Zeit haben. Mehr auf sich achten. Das möchten Sie selbst  innerlich wahrscheinlich ebenfalls. Doch die Umsetzung ist schwierig, denn eine Auszeit ist einfach nicht drin.

Es muss nicht direkt Urlaub sein: Tipps für den Arbeitsalltag

Wenn aus Gründen ein Urlaub nicht möglich ist, ist die Entspannung im Alltag besonders wichtig. Denn nur so bleiben Selbstständige langfristig leistungsfähig. Die Art der Erholung kann dabei sehr vielseitig sein. Das A und O ist, dass jeder sein individuelles Entspannungspaket hat, auf das er regelmäßig zurückgreifen kann. Finden Sie heraus, welche Tätigkeiten Ihr Energiefass auffüllen und Sie kreativ und handlungsbereit machen. Für einige ist es kochen, für andere abends ausgehen oder lesen. Auch Rituale spielen hierbei eine wichtige Rolle. Für Freiberufler mit externem Büro empfiehlt es sich beispielsweise, zu Hause nicht zu arbeiten.

Auch kleine, geplante Pausen zwischendurch spielen eine große Rolle. Drei Stunden Mittagspause oder ein Nickerchen am Nachmittag dürfen es durchaus sein, wenn man schon von 6 bis 22 Uhr am Arbeiten ist. Auch feste Bürozeiten können für Freiberufler hilfreich sein. Sie mögen zwar die empfundene Freiheit ein wenig eingrenzen, die man als Selbstständiger so schätzt, geben dem Körper jedoch Struktur und unterstützen beim Abschalten.

Arbeitssucht

Gerade Freiberufler und Selbstständige, die ständig auf Abruf bereit sind, können eine Arbeitssucht entwickeln. Sie wird versteckt, dank der unklaren Abgrenzung von Arbeit und Freizeit. Erste Indizien sind beispielsweise am Wochenende „noch mal schnell“ die Social-Media-Kanäle zu pflegen, Mails zu checken, Rechnungen zu schreiben oder Dinge für die Woche vorzubereiten. Und nicht selten sind 60 Stunden pro Woche auf der Uhr. Kritisch wird es dann, wenn Erholung schwerfällt, obwohl man sie hat. Beispielsweise am Wochenende oder im Urlaub gar nicht mehr abschalten zu KÖNNEN.

Verantwortung sich selbst gegenüber

Selbstständige sind ihr eigener Chef. Und genauso wie ein Chef auf seine Mitarbeiter achtet, sollten sie auf sich achten. Nicht nur Antreiber sein, sondern auch darauf achten, dass Entspannung und Auszeit nicht zu kurz kommen. Am besten schon bevor eine psychische oder gesundheitliche Krise kommt und zum Umdenken zwingt. Und wenn gerade kein Urlaub machbar ist, dann zumindest täglich im Alltag.

Vier Tipps für mehr Entspannung

Das Team von C3 consulting coaching concept in Lüneburg und Hamburg legt Freiberuflern besonders diese fünf Tipps zur Entspannung nahe. Es handelt sich um kleine Techniken aus der Stressbewältigung, die wirklich jeder umsetzen kann. Alle Psychohygiene-Tricks bewirken Entspannung und die Steigerung der Leistungsfähigkeit des Gehirns.

1. Meditieren
Eine kurze tägliche Meditation hilft, zur Ruhe zu kommen und innere Klarheit zu erlangen. Es reichen einige Minuten täglich. Mittlerweile gibt es auch schon Apps mit Erinnerungsfunktion. Damit das Ritual nicht vergessen wird.

2. Schlafen
Schlafstörungen sind oftmals eine der ersten Symptome, die auf zu viel Stress hinweisen. Neben einem guten und gesunden Schlaf in der Nacht, kann aber auch das Power-Napping helfen. Also ein kurzes Nickerchen. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass dadurch die Leistungsfähigkeit des Gehirns ansteigt.

3. Fokussieren
Bei der Sache bleiben statt Multitasking. Nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in der Freizeit. Sich auf das zu fokussieren, was man gerade tut, ist auch für die Erholung förderlich. (Lesen Sie außerdem hier, welche Erkenntnisse es zu Multitasking gibt.)

4. Stressoren kennen
Jeder Mensch wird von unterschiedlichen Stressoren getriggert. Diese sollte man nicht nur als Selbstständiger kennen, denn Dauerstress schadet Herz und Kreislauf, macht unkonzentriert und mindert unsere Kreativität.

Sollten Sie Unterstützung beim Identifizieren Ihrer Stressoren brauchen, oder sich über ein Burnout-Präventionscoaching informieren wollen, vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch bei C3 in Lüneburg und im Umland von Hamburg. Als zertifizierter Burnout-Präventionscoach und Selbstständige mit fast 20 Jahren Erfahrung unterstützt Coach Gabriele Duchek Sie beim Erarbeiten Ihres persönlichen Anti-Stress-Plans für den Arbeitsalltag.

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