Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vieler Betriebe und Unternehmen sind wieder vermehrt im Homeoffice anzutreffen. Dementsprechend finden nun auch wieder mehr virtuelle Teambesprechungen und Videokonferenzen statt. Auch wir von c3 consulting coaching concept aus Lüneburg und Hamburg führen ab und zu Zoom-Meetings im Team durch. Ebenso wie viele unserer Kunden. Dass solche virtuellen Treffen ihre besonderen Herausforderungen mit sich bringen, haben mittlerweile wohl die meisten verstanden. Es kristallisieren sich zusätzlich auch bestimmte Typen heraus. Diese – zugegeben bewusst sehr überspitze – Darstellung möchten wir mit Ihnen teilen. Vielleicht erkennen Sie ja sogar sich oder Ihre Teammitglieder wieder.  

DAUs bzw. die Charlie Chaplins

DAU steht für dümmster anzunehmender User und beschreibt die Personen, die eher Schwierigkeiten damit haben, intuitiv mit der neuen Technik im Homeoffice umzugehen. Sie versuchen ihr bestes, aber machen drei Kreuze, wenn die Zeit von Homeoffice und Videokonferenzen passé ist. Man erkennt sie meist daran, dass sie noch immer nicht wissen, wie sie Kamera und Mikrofon aktivieren und nehmen häufiger dann doch nur telefonisch teil und werden über Lautsprecher hinzugeschaltet.

In einer fortgeschrittenen Entwicklungsstufe sind die DAUs bereits in der Lage, normal und sichtbar an Meetings teilzunehmen. Lediglich die Stummschaltung der Mikrofone bereitet ihnen noch ein wenig Probleme. Daher sieht man sie häufig ihre Lippen bewegen, wie in einem Stummfilm. Jedes Mal benötigen Sie die erneute Aufforderung, das Mikrofon auch zu aktivieren (und anschließend wieder stummzuschalten). 

Mit ihnen sollte man einfach etwas Geduld haben oder sollte sie noch einmal ganz in Ruhe in einer persönlichen Schulung nochmal mit den neuen Programmen vertraut machen.

Nerds und Geeks

Zugegeben: Es ist immer hilfreich, wenn Menschen sich mit der technischen Seite auskennen und bei Problemen unterstützen können. Doch diese Typen übertreiben es gerne auch mal. Statt den eh schon überforderten DAUs in verständlichen Worten zu erklären, woran es hapert, stellen sie ihr Wissen richtig zur Schau. Anstatt zu sagen, dass das Mikrofon oder die Webcam in den Einstellungen aktiviert werden müsse, finden sie jedes erdenkliche Fachwort oder nutzen die englischen Begriffe, um diese zu umschreiben.
Sie wollen eigentlich helfen, also kann man sie direkt drauf ansprechen, dass sie alles einfacher erklären müssen. 

Quatschköpfe

Wie auch im Büro, gibt es oftmals eine Person, die ordentlich Humor mit ins Meeting bringt. Dank der virtuellen Videokonferenz, stehen diesem Typen nun zahlreiche neue Möglichkeiten zur Verfügung, im Team für Unterhaltung zu sorgen. Wechselnde Hintergrundbilder, die am laufenden Band präsentiert werden, zeigen die Person mal in einer Bibliothek, mal in der Karibik. Trotz vieler bereits durchgeführter Online-Meetings vergeht den Quatschköpfen daran keine Lust. Ebenso leben sie ihre Kreativität und ihr heimliches Karneval-Faible nun auf diesem Wege aus und erscheinen mit lustigen Brillen oder Perücken. 

Sollte es Überhand nehmen und jegliche Ernsthaftigkeit verloren gehen, kann man das ruhig offen ansprechen. Gleichzeitig zaubern die Quatschköpfe aber ja vielleicht auch ein Lächeln ins Gesicht. 

„Das Wichtigste ist aber, da—–….“

Eine weitere Kategorie machen all diejenigen aus, bei denen Glasfaser leider noch so gar nicht angekommen ist, oder bei denen die ganze Familie im Homeoffice sitzt und die Leitung überlastet ist. Man erkennt sie daran, dass sie meistens stocken, der Ton nur abgebrochen ankommt und ihr Bild größtenteils eingefroren ist. Ab und an melden sie sich zu Themen zu Wort, die eigentlich bereits abgeschlossen waren. Grund dafür: die Zeitverzögerung, mit der sie am Meeting teilnehmen. Für die Eingefrorenen sind Videokonferenzen am frustrierensten. Sie WOLLEN, aber sie können einfach nicht. Sie fühlen sich ausgeschlossen, können nichts beitragen und sind einfach nur genervt von allem. 

Hier sind kreative Methoden gefragt. Doch ohne Video teilnehmen lassen, damit die Verbindungsstärke ausreicht? Oder vielleicht diese Personen per Telefon zuschalten? Um das Frustlevel nicht noch weiter zu steigern, sollten hier schnell Maßnahmen gefunden werden. 

Weitere Typen, die es im Meeting gibt

Diese Liste lässt sich wahrscheinlich endlos so weiterführen. Wir haben in Videokonferenzen, wie auch in Präsenz- Meetings, die Zu-Spät-Kommer, diejenigen, die Teammeetings dazu nutzen, Themen zu besprechen, die nicht für alle relevant sind oder auch diejenigen, die einfach nicht auf den Punkt kommen (wollen/können).  

Für das Team und insbesondere die Führungskraft ist je nach Person ein anderer Umgang gefragt und gefordert. Und natürlich gibt es auch nie die eine Handlungsempfehlung, die immer funktioniert und richtig ist. Denn wir sind Menschen mit verschiedenen Persönlichkeiten und anderen Lebensumständen. Daher ist ganz besonders von Führungskräften immer Fingerspitzengefühl und Empathie gefordert.   

Gerne unterstützen wir Führungskräfte und Teams in einem (virtuellen) Coaching oder einer (auch tiergestützten) Teamentwicklung im Raum Lüneburg und Hamburg dabei, sich bestmöglich aufzustellen und einen neuen funktionierenden Arbeitsalltag zu entwickeln und zu etablieren.  Damit alle Beteiligten ohne Ärger, Streit uns Stress durch diese Zeit kommen und danach gestärkt ihre Arbeit gemeinsam fortsetzen können. Kontaktieren Sie uns. 

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